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  • Früherkennung Check-Up

    Mit unseren Check-up Paketen können Organkomplexe oder umfassende Fragestellungen durch Verwendung sich ergänzender Untersuchungsmodalitäten abgeklärt werden

Mit unseren Check-up Paketen können Organkomplexe oder umfassende Fragestellungen durch Verwendung z.T. mehrerer sich ergänzender Untersuchungsmodalitäten ggf. umfassend abgeklärt werden. Individuelle Zusammenstellungen sind natürlich immer möglich. Fragen Sie uns oder Ihren Hausarzt, was in Ihrem Fall sinnvoll sein könnte.

Check-up Onkologie

Typische Indikationen

  • Darstellung des gesamten Körpers
  • Tumordiagnostik
  • Gefäßdiagnostik des gesamten Körpers

Die Ganzkörper-MRT ermöglicht die Darstellung des gesamten Körpers, d.h. sämtlicher Organe, des Skelettsystems, der Wirbelsäule, des Gefäßsystems und der Gelenke. Die Untersuchung ersetzt eine dezidierte Teilkörper-/Gelenk- oder Organuntersuchung nicht. Die Untersuchung dient in erster Linie der Früherkennung von bestimmten Krebserkrankungen. Jedoch können je nach Lebensalter und genetischer oder individueller Vorbelastung auch andere Fragestellungen, wie z.B. die mögliche Einengung von Gefäßen abgeklärt werden. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Das Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Typische Indikationen

  • Tumorausschluß der Lunge
  • Lungenentündung
  • Lungenembolie

Die Niedrigdosis-CT der Lunge erfolgt in enger Kooperation mit unseren niedergelassenen Kollegen, insbesondere den Pneumologen und Hausärzten, und kann eine Ergänzung zu deren Untersuchungen sein. Gerade Lungenkrebs kann heute sehr schonend und zuverlässig im Rahmen einer so genannten Niedrigdosis-Computertomographie diagnostiziert werden. Wenn es aber um wirkliche Feinheiten geht, z.B. vor einer Therapie ist zumeist noch ein „normales“ CT der Lunge gefordert, da dann die Bildauflösung noch detailreicher ist als bei einem Niederigdosis-CT. Mit dem unseren Patienten zu Verfügung stehenden extrem dosissparenden CT ist aber selbst in diesem Fall die Strahlenbelastung sehr gering. Klicken Sie hier, um mehr über unser high-end Spiral-CT zu erfahren …
Mit modernster Technik können Tumore bereits ab einem Durchmesser von wenigen Millimetern entdeckt werden.

Das Verfahren eignet sich daher sehr gut als Früherkennungsmaßnahme für Patienten mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko (z.B. starke Raucher). Neben der Anwendung als Früherkennungsverfahren für Lungenkrebs führen wir das Niedrigdosis-CT der Lunge auch je nach Fragestellung und Konstitution zur Abklärung rein auf die Lunge bezogener Erkrankungen (z.B. Asbestose, Sarkoidose, Fibrose ) sowie bei Risikopatienten zur Tumorsuche durch. Die Indikation zur Durchführung sollte in Rücksprache mit dem Pulmonologen oder Hausarzt erfolgen.

Vorteile und Nachteile der Lungenkrebsfrüherkennung mit Computertomographie

  • Die Niedrigdosis-CT in Multischicht-Technik gilt heute als die genaueste Methode zur Lungenkrebsfrüherkennung und kann damit die Heilungschancen erhöhen, da Tumore in frühen Stadien erkannt werden können.
  • Mit der Niedrigdosis-CT der Lunge können auch Lungenkrebstumore erkannt werden, die sich hinter Gefäßen und Zwerchfellkuppen „verstecken“. Herkömmlichen Röntgenverfahren können solche Tumore entgehen.
  • Mittels der von uns standardmäßig durchgeführten computergestützten Analyse der CT-Daten kann das Volumen eines Tumors exakt gemessen und kleinste Größenveränderungen erfasst werden. So lassen sich anhand einer CT-Verlaufsuntersuchung z.B. gutartige Gewebeveränderungen zumeist zweifelsfrei von bösartigen unterscheiden.
  • Durch die Einführung neuer Detektorsysteme lassen sich an modernen CT-Geräten Lungenuntersuchungen mit einer sehr geringen Strahlendosis durchführen. Mit der Multischicht-CT-Technik unter Verwendung des SIEMENS Edge liegt die Strahlenexposition nur noch bei einem Bruchteil ursprünglicher CT-Untersuchungen.

Das Verfahren kommt mit einer geringen Röntgenstrahlendosis aus und darf nur von Radiologen durchgeführt werden.

Typische Indikationen

  • V.a. Mammakarzinom, Zweitkarzinom

Die Untersuchung der weiblichen Brust im MRT kann bei manchen Frauen nicht nur ergänzend, sondern auch alternativ zur Röntgen-Mammographie eingesetzt werden. Sie kann zur Klärung bestimmter Fragen beitragen, die bei der Mammographie und anderen Untersuchungsverfahren der weiblichen Brust möglicherweise offen geblieben sind. Die Untersuchung sollte nur zwischen dem 6 – 12. Tag nach dem 1. Tag der Periode gemacht werden. In der 2. Hälfte des Zyklus verändert sich das Brustdrüsengewebe durch den zunehmenden Progesteron-Einfluß. Dadurch nimmt auch das gesunde Drüsengewebe Kontrastmittel auf und lässt sich nicht mehr sicher von krankhaftem Gewebe unterscheiden.

Die MR-Mammographie wird zum Beispiel eingesetzt, um Brustkrebs-Patientinnen vor einer Operation genau zu untersuchen. Auch in der Nachsorge von Patientinnen, die bereits an der Brust operiert wurden oder die Brustimplantate haben, kommt die MR-Mammographie zum Einsatz. Dieses Verfahren ergänzt die herkömmliche Röntgenmammographie vor allem bei Frauen mit dichten Gewebestrukturen.

Die MR-Mammographie besitzt unbestritten die höchste Empfindlichkeit und Genauigkeit für den Nachweis bereits invasiv wachsender Brusttumore. Mit der Magnetresonanztomographie allein können allerdings nicht immer gutartige von bösartigen Tumoren unterschieden oder Brustkrebsvorstufen (Carcinoma in situ) nachgewiesen werden.

Für wen eignet sich die Untersuchung?

  • Für Frauen, bei denen Veränderungen im Brustgewebe festgestellt wurden (etwa ein Tastbefund oder Auffälligkeiten bei der Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung): Die MRT der Brust kann auch dann Aufschluss darüber geben, ob Veränderungen in der Brust gutartig oder bösartig sind, wenn die üblichen Früherkennungsuntersuchungen wie Mammographie (Röntgen) und Ultraschall keine verlässliche Beurteilung liefern..
  • Für Patientinnen mit Brustkrebs als Untersuchung vor der Operation, um weitere Krebsherde auszuschließen und das operative Vorgehen zu planen. Sollte vor einer Operation eine Chemotherapie erforderlich sein, kann deren Verlauf und Wirksamkeit überprüft werden.
  • Für Brustkrebs-Patientinnen in der Tumornachsorge, um ein Narbenrezidiv (erneute Tumorbildung an der Narbe) mit höherer Sicherheit ausschließen zu können.
  • Für Frauen mit Brustimplantaten (z.B. aus Silikon): Die Implantate können die herkömmliche Diagnostik mit Mammographie beeinträchtigen (das Implantat verdeckt große Teile des Drüsengewebes). Zudem können Sitz und Unversehrtheit der Implantate überprüft werden.
  • Für Patientinnen, die aus bestimmten Gründen keine Brustkrebsvorsorge mit Röntgenmammographie durchführen lassen können oder möchten: Beispielsweise junge Frauen, in deren Familien gehäuft Brustkrebserkrankungen aufgetreten sind und die bereits ab dem 30. Lebensjahr eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung benötigen.

Das Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Typische Indikationen

  • V.a. Prostatakarzinom

Die Untersuchung der Prostata mit Hilfe der MRT ist ein modernes diagnostisches Verfahren im Kampf gegen das Prostatakarzinom. Neben anatomischen werden dabei bei den modernen multiparametrischen MR-Verfahren nach PI-RADS 2.1 (Prostate Imaging-Reporting and Data System) funktionelle Verfahren der MRT zur Entscheidungsfindung herangezogen. Wichtig ist dabei den agressivsten Tumoranteil (Indexläsion) zu finden, da dieser therapieentscheidend ist. Dies vermag in vielen Fällen die MRT der Prostata nach PI-RADS. Eine geplante Biopsie durch die Kollegen der Urologie kann damit z.T. deutlich gezielter durchgeführt werden. Die MR-Prostata nach PI-RADS besitzt unbestritten die höchste Empfindlichkeit und Genauigkeit für den nichtinvasiven Nachweis eines Prostatakarzinoms. Die Praxis Radiologie Baden-Baden hat eine bereits seit vielen Jahren bestehende Expertise im Bereich der MR-Prostatabildgebung mit Q2-Zertifizierungen der Deutschen Röntgengesellschaft.

Das Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Für wen eignet sich die Untersuchung besonders?

  • Für Männer bei denen einen Biopsie geplant ist.
  • Für Männer, bei denen nach Feststellung eines erhöhten PSA-Wertes eine Gewebeprobe (Stanzbiopsie ) einen gutartigen Befund ergab, der PSA-Wert im Verlauf aber weiter ansteigt (Prostata MRT vor 2. Stanzbiopsie (Fusionsbiopsie) )
  • Für Männer, bei denen bereits ein Prostatakarzinom histologisch gesichert wurde, als zusätzliche Entscheidungshilfe für die anstehende therapeutische Entscheidung (z.B. Operation, Bestrahlung, Hormontherapie ?)
  • Wenn nach bereits erfolgten operativen Entfernung der Prostata der PSA-Wert wieder ansteigt – Frage: Lokalrezidiv? Lymphknoten-Vergrößerung im Beckenbereich? Von vielen Bestrahlungsinstitutionen wird dieses Schnittbildverfahren für die Bestrahlung erwünscht.

Check-up Herz

Typische Indikationen

  • Bestimmung einer KHK (Koronare Herzkrankheit), Herzkranzverengung
  • Bestimmung des Koronarkalkes
  • Stent-, Bypasskontrolle

Die Kardio-CT erfolgt in enger Kooperation mit unseren niedergelassenen Kollegen, insbesondere den Kardiologen, und kann eine Ergänzung zu deren Untersuchungen sein. Die CT-Koronarangiographie oder Kardio-CT wird durchgeführt, um im Falle einer entsprechenden Risikokonstellation oder auffälligen Beschwerden eine Verengung der Herzkranzgefäße auszuschließen. Zusätzlich kann die Durchgängigkeit koronararterieller Bypassgefäße zumeist sicher nachgewiesen werden. Mit der CT-Koronarangiographie werden die Herzkranzgefäße dargestellt, ohne dass ein Katheter in die Leiste eingeführt werden muss. Die Kardio-CT ist mittlerweile fester Bestandteil kardiologischer und europäischer Leitlinien. Die Praxis Radiologie Baden-Baden führt seit vielen Jahren Kardio-CT durch, es bestehen Q2-Zertifizierungen der Deutschen Röntgengesellschaft.

Wissenswertes über die Strahlendosis der CT-Koronarangiographie

Wie auch bei der Herzkatheteruntersuchung werden für die CT-Koronarangiographie Röntgenstrahlen eingesetzt, d.h. die Untersuchung ist mit einer Strahlendosis verbunden. Die Strahlendosis variiert je nach Fragestellung. Die Praxis Radiologie Baden-Baden hat mit dem SIEMENS Edge ein 128-Zeiler Spiral-CT der Spitzenklasse – besonders schnell um gestochen scharfe Bilder des schlagenden Herzens zu erzeugen und dabei noch extrem strahlungsarm. Bei der CT-Koronarangiographie kann in einer Vielzahl von Fällen damit eine Strahlendosis unter 1 mSv erreicht werden. Diese Dosis liegt damit deutlich unter üblichen Dosen beim Herzkatheter – allerdings kann natürlich nur mittels Herzkatheter im therapiepflichtigen Fall auch direkt ein Eingriff durchgeführt werden. Damit liegt die Strahlung deutlich niedriger als jene, der jeder Mensch Jahr für Jahr aus der Umwelt ausgesetzt ist (ca. 2,5 mSv pro Jahr). Klicken Sie hier, um mehr über unser high-end Spiral-CT zu erfahren …

Vorbereitung: Vermeidung koffeinhaltiger Getränke am Tag der Untersuchung, keine potenzsteigernde Medikamente (z.B. Viagra) bis 36 Stunden vor der Untersuchung.  Klicken Sie hier, um mehr über Dinge die bei der Kardio-CT zu beachten sind zu erfahren …

Für wen eignet sich die Untersuchung?

  • Für Patienten mit sogenannter „mittlerer, ggf. auch geringer Vortest-Wahrscheinlichkeit“ für das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung (KHK), d.h. wenn die Wahrscheinlichkeit einer behandlungspflichtigen Herzkranzgefäßverengung eher gering ist – aber nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Sprechen Sie uns oder Ihre Kardiologen bitte gerne mit der Frage an, ob bei Ihnen die Notwendigkeit einer CT-Koronarangiographie besteht.
  • Für Patienten nach aortokoronarer Bypass-Operation. Um den Zustand der Bypass-Gefäße zu beurteilen, ist die CT-Koronarangiographie heute eine vielfach gleichwertige Alternative zur Herzkatheteruntersuchung.
  • Für Patienten, bei denen die Durchgängigkeit eines Herzkranzgefäßes nach der Implatation von Stents (Gefäßstützen) überprüft werden muss.
  • Für Patienten vor geplanter Herzklappenoperation.

Vorteile der CT-Koronarangiographie

  • Im Gegensatz zur Herzkatheter-Untersuchung wird kein Katheter in die Arterie eingeführt.
  • Die Untersuchung ist wesentlich schneller und strahlenärmer als die Herzkatheter-Untersuchung.
  • „Weiche Plaques“, die noch nicht zu Verengungen der Herzkranzgefäße geführt haben aber kritisch einzustufen sind, können nur mit der CT-Koronarangiographie festgestellt werden.

Das Verfahren kommt mit einer geringen Röntgenstrahlendosis aus und darf nur von Radiologen durchgeführt werden. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Kardio-MRT bieten wir in unserer Praxis aktuell nicht an.

Typische Indikationen

  • Darstellung des gesamten Körpers
  • Tumordiagnostik
  • Gefäßdiagnostik des gesamten Körpers

Die Ganzkörper-MRT ermöglicht uns die Darstellung des gesamten Körpers, d.h. sämtlicher Organe, des Skelettsystems, der Wirbelsäule, des Gefäßsystems und der Gelenke. Die Untersuchung ersetzt eine dezidierte Teilkörper-/Gelenk- oder Organuntersuchung nicht. Die Untersuchung dient in erster Linie der Früherkennung von Krebserkrankungen. Jedoch können je nach Lebensalter und genetischer oder individueller Vorbelastung auch andere Fragestellungen, wie z.B. die mögliche Einengung von Gefäßen abgeklärt werden. Die Ganzkörper-MRT ersetzt Gastro- und Koloskopien sowie eine dedizierte Lungenuntersuchung nicht. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Das Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Check-up Mamma

Typische Indikationen

  • V.a. Mammakarzinom, Zweitkarzinom

Die Untersuchung der weiblichen Brust im MRT kann bei manchen Frauen nicht nur ergänzend, sondern auch alternativ zur Röntgen-Mammographie eingesetzt werden. Sie kann zur Klärung bestimmter Fragen beitragen, die bei der Mammographie und anderen Untersuchungsverfahren der weiblichen Brust möglicherweise offen geblieben sind. Die Untersuchung sollte nur zwischen dem 6 – 12. Tag nach dem 1. Tag der Periode gemacht werden. In der 2. Hälfte des Zyklus verändert sich das Brustdrüsengewebe durch den zunehmenden Progesteron-Einfluß. Dadurch nimmt auch das gesunde Drüsengewebe Kontrastmittel auf und lässt sich nicht mehr sicher von krankhaftem Gewebe unterscheiden.

Die MR-Mammographie wird zum Beispiel eingesetzt, um Brustkrebs-Patientinnen vor einer Operation genau zu untersuchen. Auch in der Nachsorge von Patientinnen, die bereits an der Brust operiert wurden oder die Brustimplantate haben, kommt die MR-Mammographie zum Einsatz. Dieses Verfahren ergänzt die herkömmliche Röntgenmammographie vor allem bei Frauen mit dichten Gewebestrukturen.

Die MR-Mammographie besitzt eine sehr hohe Empfindlichkeit für den Nachweis bereits invasiv wachsender Brusttumore. Mit der Magnetresonanztomographie allein können allerdings nicht immer gutartige von bösartigen Tumoren unterschieden oder Brustkrebsvorstufen (Carcinoma in situ) nachgewiesen werden. Die MR-Mammographie Untersuchung erfolgt in enger Kooperation mit unseren niedergelassenen Kollegen, insbesondere den Gynäkologen, und kann eine Ergänzung zu deren Untersuchungen sein.

Für wen eignet sich die Untersuchung?

  • Für Frauen, bei denen Veränderungen im Brustgewebe festgestellt wurden (etwa ein Tastbefund oder Auffälligkeiten bei der Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung): Die MRT der Brust kann auch dann Aufschluss darüber geben, ob Veränderungen in der Brust gutartig oder bösartig sind, wenn die üblichen Früherkennungsuntersuchungen wie Mammographie (Röntgen) und Ultraschall keine verlässliche Beurteilung liefern..
  • Für Patientinnen mit Brustkrebs als Untersuchung vor der Operation, um weitere Krebsherde auszuschließen und das operative Vorgehen zu planen. Sollte vor einer Operation eine Chemotherapie erforderlich sein, kann deren Verlauf und Wirksamkeit überprüft werden.
  • Für Brustkrebs-Patientinnen in der Tumornachsorge, um ein Narbenrezidiv (erneute Tumorbildung an der Narbe) mit höherer Sicherheit ausschließen zu können.
  • Für Frauen mit Brustimplantaten (z.B. aus Silikon): Die Implantate können die herkömmliche Diagnostik mit Mammographie beeinträchtigen (das Implantat verdeckt große Teile des Drüsengewebes). Zudem können Sitz und Unversehrtheit der Implantate überprüft werden.
  • Für Patientinnen, die aus bestimmten Gründen keine Brustkrebsvorsorge mit Röntgenmammographie durchführen lassen können oder möchten: Beispielsweise junge Frauen, in deren Familien gehäuft Brustkrebserkrankungen aufgetreten sind und die bereits ab dem 30. Lebensjahr eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung benötigen.

Das Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Check-up Urologie

Typische Indikationen

  • V.a. Prostatakarzinom

Die MR-Prostata Untersuchung erfolgt in enger Kooperation mit unseren niedergelassenen Kollegen, insbesondere den Urologen, und kann eine Ergänzung zu deren Untersuchungen sein. Die Untersuchung der Prostata mit Hilfe der MRT ist ein modernes diagnostisches Verfahren im Kampf gegen das Prostatakarzinom. Das Verfahren vereint verschiedene Vorteile: Das zu untersuchende Organ kann bildlich in unterschiedliche Gewebeschichten zerlegt werden. Neben anatomischen werden dabei bei den modernen multiparametrischen MR-Verfahren nach PI-RADS2 (Prostate Imaging-Reporting and Data System) funktionelle Verfahren der MRT zur Entscheidungsfindung herangezogen. Wichtig ist dabei den agressivsten Tumoranteil (Indexläsion) zu finden, da dieser therapieentscheidend ist. Dies vermag in vielen Fällen die MRT der Prostata nach PI-RADS2. Eine geplante Biopsie durch die Kollegen der Urologie kann damit in vielen Fällen gezielter durchgeführt werden. Die MR-Prostata Untersuchung nach PI-RADS2 bietet nach aktuellem Stand die höchste Chance ein Prostatakarzinom bildlich darzustellen. Dies gelingt häufig, jedoch nicht immer. Die Praxis Radiologie Baden-Baden hat eine bereits seit vielen Jahren bestehende Expertise im Bereich der MR-Prostatabildgebung.

Das Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Bitte klären sie ggf. bereits im Vorfeld, ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Untersuchung oder zumindest einen Teil übernimmt.

Für wen eignet sich die Untersuchung besonders?

  • Für Männer, bei denen nach Feststellung eines erhöhten PSA-Wertes eine Gewebeprobe (Stanzbiopsie ) einen gutartigen Befund ergab, der PSA-Wert im Verlauf aber weiter ansteigt (Prostata MRT vor 2. Stanzbiopsie)
  • Für Männer, bei denen bereits ein Prostatakarzinom histologisch gesichert wurde, als zusätzliche Entscheidungshilfe für die anstehende therapeutische Entscheidung (z.B. Operation, Bestrahlung, Hormontherapie ?)
  • Wenn nach bereits erfolgten operativen Entfernung der Prostata der PSA-Wert wieder ansteigt – Frage: Lokalrezidiv? Lymphknoten-Vergrößerung im Beckenbereich? Von vielen Bestrahlungsinstitutionen wird dieses Schnittbildverfahren für die Bestrahlung erwünscht.

Typische Indikationen

  • Unklare Bauchschmerzen, Tumorausschluß
  • Raumforderung der Leber
  • Raumforderung im Abdomen
  • Darstellung der Gallenwege ohne Konstrastmittel (MRCP – Magnetresonanzcholangiopankreatikographie)
  • Darstellung der Harnwege

Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Abdomens/ Leber ist ein radiologisches Untersuchungsverfahren zur Darstellung der Strukturen im Bereich des Bauches und der Leber mit Hilfe eines Magnetfeldes.

Das Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus.